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Rebsorte

Blaufränkisch

Blaufränkisch ist der große Rotwein des Ostens: dunkle Frucht, würzige Tiefe, feste Säure und Tannin mit Charakter. In Deutschland als Lemberger bekannt, steht er für ausdrucksstarke, lagerfähige Weine.

Blaufränkisch ist der große Rotwein des Ostens: dunkle Frucht, würzige Tiefe, feste Säure und Tannin mit Charakter. In Deutschland als Lemberger bekannt, steht er für ausdrucksstarke, lagerfähige Weine.

Wie schmeckt Blaufränkisch?

Blaufränkisch schmeckt kräftig und würzig, mit dunkler Frucht, lebendiger Säure und festem Tannin. Das gibt den Weinen Frische, Struktur und gutes Reifepotenzial. Typische Aromen:

  • Brombeere, Weichsel und dunkle Kirsche
  • schwarzer Pfeffer und Waldboden
  • eine würzige, mineralische Tiefe

Blaufränkisch oder Lemberger: Was ist der Unterschied?

Es ist dieselbe Rebsorte. In Österreich heißt sie Blaufränkisch, in Deutschland, vor allem in Württemberg, Lemberger. Auch Kékfrankos in Ungarn meint dieselbe Traube.

Blaufränkisch oder Zweigelt?

Beide sind österreichische Rotweine, doch sie unterscheiden sich deutlich. Zweigelt ist weicher, fruchtiger und zugänglicher, Blaufränkisch dagegen straffer, würziger und mit mehr Säure und Tannin.

MerkmalBlaufränkischZweigelt
Säurehoch, frischmoderat
Tanninfestweich
Charakterwürzig, ernstfruchtig, zugänglich

Wozu passt Blaufränkisch?

Die feste Struktur passt zu herzhafter Küche. Ideal sind Braten, Wild, Gulasch und gegrilltes Fleisch, ebenso kräftiger Käse. Die frische Säure macht ihn zu einem dankbaren Essensbegleiter. Erzeuger finden Sie unter den deutschen Weingütern.

Häufige Fragen

Sind Blaufränkisch und Lemberger dasselbe?

Ja, Lemberger ist der deutsche Name für Blaufränkisch, vor allem in Württemberg gebräuchlich.

Ist Blaufränkisch ein kräftiger Wein?

Ja, er ist würzig, tanninbetont und hat eine frische Säure mit gutem Reifepotenzial.