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Weingut

Domaine des Fonds

Erleben Sie die Symbiose aus Tradition und Innovation im Domaine des Fonds, wo Terroir und biodynamische Prinzipien zu unverwechselbar mineralischen Weinen verschmelzen.

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Atmosphäre und Lage der Domaine des Fonds

Wer die Domaine des Fonds in den Hügeln zwischen Beaune und Nuits-Saint-Georges sucht, findet zunächst Zurückhaltung. Keine pompösen Schilder, kein Marketing-Theater. Nur Reben auf Kalkstein, ein paar alte Gebäude aus hellem Stein und diese spezielle Ruhe, die entsteht, wenn Handwerk wichtiger ist als Inszenierung. Hier arbeitet man seit Generationen nach einem einfachen Prinzip: Das Terroir sprechen lassen, nicht darüber reden.

Der Name verrät bereits die Philosophie: "des Fonds" bedeutet wörtlich "vom Grund", vom Fundament. Diese Rückbesinnung auf die Ursprünge prägt jeden Aspekt der Arbeit. Man versteht sich als Hüter einer Tradition, die sich nicht neu erfinden muss, sondern verfeinert wird. Reduktion als Stilmittel, nicht als Mangel.

Die Côte d'Or, in der die Domaine des Fonds liegt, ist das Herzstück von Burgund. Zwischen Dijon und Beaune reihen sich die berühmtesten Appellationen aneinander, von einfachen Bourgogne-Lagen bis zu den Grand Crus. Mit etwa 180 Millionen Flaschen jährlich, davon 70% als AOC klassifiziert, bleibt diese Region der Maßstab für Pinot Noir und Chardonnay weltweit. Das Domaine des Fonds ist Teil dieser Geschichte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Geografische Einordnung und historischer Kontext

An den nach Südosten geneigten Hängen zwischen 200 und 350 Metern Höhe findet das Domaine des Fonds seine natürliche Heimat. Die Côte d'Or breitet sich hier in jener klassischen Burgunderlandschaft aus, die seit Jahrhunderten Winzer anzieht und prägt. Diese burgundischen Appellationen (geschützte Herkunftsbezeichnungen mit strengen Qualitätskriterien) bilden das prestigeträchtige Fundament einer Region, deren Ruf weit über Frankreichs Grenzen hinausreicht. Was heute als selbstverständlich gilt, wurzelt tief in monastischer Tradition. Die Mönche von Cluny erkannten bereits im Mittelalter die besonderen Potenziale dieser Lagen und entwickelten sie mit jener Geduld weiter, die guten Wein erst möglich macht. Ihre systematische Arbeit legte den Grundstein für eine Weinbaukultur, die das Domaine des Fonds bis heute formt und deren Erbe in jedem Schluck spürbar bleibt.

Terroir & Klima - Geologische Grundlagen und mikroklimatische Einflüsse

Tief unter den Reben des Domaine des Fonds ruht ein Archiv der Erdgeschichte. Kimmeridgium-Kalkstein und Mergel bilden hier das Fundament, ein Gestein aus dem oberen Jura, das Wasser wie ein Schwamm speichert und dabei mineralische Komplexität freisetzt. Diese Böden erzählen von einem urzeitlichen Meer, dessen fossile Überreste heute den Weinen ihre charakteristische Spannung und bemerkenswerte Lagerfähigkeit schenken.

Das kontinentale Klima der Region spielt sein eigenes Spiel. Warme Sommer treffen auf kalte Winter, ein Rhythmus, der den Burgundersorten entgegenkommt und ihrer Struktur Halt gibt. Rund 750 Millimeter Niederschlag fallen jährlich, gleichmäßig verteilt über die Monate. Kein Überfluss, keine Dürre. Genau diese Balance macht den Terroir-Einfluss so präzise ablesbar.

In den exponierten Hanglagen entfaltet sich ein komplexes Mosaik der Mikroklimata. Schon wenige Meter Höhenunterschied können Reifezeitpunkt und Aromaentwicklung maßgeblich verschieben. Hier zeigt sich, warum jede Parzelle individuell behandelt wird. Es gibt den Mythos, dass ausschließlich Kalkstein die burgundischen Weine prägt. Tatsächlich spielen die tonigen Zwischenschichten eine ebenso entscheidende Rolle für Wasserversorgung und Nährstoffregulation der Reben. Die faszinierende Vielfalt der Region Burgund zeigt sich in genau solchen geologischen Nuancen, die jeden Weinberg zu einem eigenen Charakter formen.

Bodenbeschaffenheit und geologische Besonderheiten

Die Kalksteinformationen prägen das Domaine des Fonds durch ihre spezifische Verwitterung, die unterschiedliche Drainage-Eigenschaften in den einzelnen Parzellen schafft. Diese natürliche Zersetzung reguliert nicht nur den Wasserhaushalt der Reben, sondern optimiert auch deren Mineralstoffversorgung. Entscheidend für die Weinqualität sind die im Gestein eingeschlossenen marinen Fossilien, Relikte einer längst vergangenen Zeit, als das Meer diese Region bedeckte. Sie tragen maßgeblich zur Mineralstruktur bei und verleihen den Weinen jene charakteristische salzige Grundnote. Dabei ist die weit verbreitete Annahme, dass allein Kalkstein die burgundische Prägung ausmacht, schlicht falsch. Tatsächlich beeinflussen komplexe Tonschichten zwischen dem Kalkstein die Wasserführung und Nährstoffregulation der Rebstöcke mindestens ebenso stark und schaffen so die geologische Komplexität, die sich später im Glas widerspiegelt.

Philosophie & Handwerk - Weinbergsarbeit und Kellertechnik

Präzision beginnt bei der Lese. Im Domaine des Fonds erfolgt die Ernte ausschließlich per Hand, in mehreren Durchgängen, die hier „tries" genannt werden. Nur vollreife Trauben gelangen in die Körbe, eine Selektion, die Geduld und geschulte Hände verlangt. Diese Sorgfalt setzt sich im Keller fort, wo jede Entscheidung dem Respekt vor der Traube folgt.

Nach der Gärung läuft die Malo ab, jener biologische Säureabbau, bei dem scharfe Apfelsäure in mildere Milchsäure umgewandelt wird. Dieser Prozess verleiht den Weinen ihre geschmeidige Textur und rundet kantige Kanten. Die Élevage, der Ausbau in französischen Eichenfässern, dauert zwischen zwölf und achtzehn Monaten. Dabei wird bewusst auf einen moderaten Anteil neuer Barriques gesetzt, um die Frucht nicht zu überlagern, sondern zu stützen. Wöchentlich wird die Bâtonnage durchgeführt, das behutsame Aufrühren der Hefe im Fass, wodurch die Weine an Körper gewinnen, ohne ihre Klarheit zu verlieren. Diese Methoden spiegeln die Philosophie des Hauses wider, Tradition und Moderne in Balance zu halten.

Kellertechnik und Qualitätskontrolle

Präzision zeigt sich im Detail. Im Domaine des Fonds beginnt die Kvalitätskontrolle bereits bei der pneumatischen Pressung (schonende Extraktion mit reduziertem Druck über mehrere Stunden), die wie ein behutsamer Dialog zwischen Maschine und Traube abläuft. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Reinheit. Der Most bleibt unversehrt, Bitterstoffe bleiben außen vor. Was so einfach klingt, erfordert Erfahrung und Geduld.

Während der Gärung wird jeder Parameter überwacht. Der pH-Wert liegt konstant zwischen 3,2 und 3,6 (optimaler Bereich für Säurebalance und Stabilität), Gesamtsäure und Restzucker werden täglich kontrolliert. Diese analytische Disziplin hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern mit Respekt vor dem Prozess. Statt invasiver Eingriffe setzt man auf präventive Steuerung. Das Ergebnis sind Weine, deren Aromenspektrum sich natürlich entwickelt, ohne künstliche Beschleunigung oder Korrektur.

Die Gärsteuerung im Domaine des Fonds folgt einem klaren Prinzip: kontrolliert laufen lassen. Diese scheinbare Zurückhaltung ermöglicht es den burgundischen Charakterzügen, sich vollständig zu entfalten. Eleganz und Komplexität entstehen nicht durch Intervention, sondern durch intelligente Begleitung des natürlichen Prozesses.

Stilistik & Sensorik - Weinprofile und Geschmackscharakteristik

Ein Schluck genügt, um zu verstehen, worum es beim Domaine des Fonds geht. Die Pinot Noir zeigen jene burgundische Klarheit, die nicht laut sein muss, um zu überzeugen. Seidige Tannine tragen eine rote Fruchtigkeit, die sich zwischen Kirschen und roten Johannisbeeren bewegt, ohne jemals eindimensional zu werden. Das zeigt sich sofort. Erdige Noten und dezente Gewürze runden das Profil ab, schaffen Tiefe ohne Schwere. Diese Struktur verspricht nicht nur Trinkvergnügen heute, sondern echtes Alterungspotenzial über Jahre hinweg.

Anders gebaut sind die Chardonnay: straffe Säure, die durch mineralische Prägung verstärkt wird. Zitrusfrüchte und weiße Blüten öffnen das Spektrum, Haselnuss gibt Substanz. Kein Zufall. Am Gaumen entwickelt sich ein faszinierendes Spiel aus Frische und Spannung, das in einem salzigen Finish mündet. Diese mineralische Signatur stammt direkt vom Terroir und macht Lust auf den nächsten Schluck. Bei den Rotweinen entsteht die samtige Textur durch sorgfältige Maischegärung, wobei die Malo (biologischer Säureabbau) natürlich abläuft. Struktur bleibt dabei immer das Fundament, nie nur Ornament.

Spezifische Cuveés und Lagencharakter

Zwei Welten, ein Weingut. Die Dorfappellation des Domaine des Fonds zeigt sich zugänglich und doch komplex: mittlerer Körper, ausbalancierte Frucht-Säure-Spannung, ein Wein, der seine burgundischen Wurzeln nicht versteckt. Hier treffen Sie auf jene Balance, die Burgunder weltweit zu Referenzen macht.

Die Premier-Cru-Lagen spielen in einer anderen Liga. Mehr Konzentration, tiefere Schichtung der Aromen, eine Struktur, die Geduld belohnt. Diese Weine zeigen Intensität ohne Schwere, Komplexität ohne Verwirrung. Ein Drahtseilakt zwischen Kraft und Finesse, den nur erstklassige Lagen meistern.

Besonders beeindruckend entwickelt sich die Lagerfähigkeit dieser Gewächse. Nach acht bis zehn Jahren Flaschenreife entfalten sie ihr wahres Gesicht: Tertiäre Aromen (entwickelte Duftnoten durch Flaschenlagerung) wie Unterholz, Leder und getrocknete Kräuter verleihen den Weinen eine neue Dimension. Diese Metamorphose macht jeden Jahrgang zu einer Entdeckungsreise. Wer solche Entwicklung erlebt, versteht, warum Burgund mehr als nur eine Region ist. Es ist eine Philosophie der Zeit.

Signatur & Entwicklung

Zeit als Verbündete zu begreifen, das ist die Grundhaltung am Domaine des Fonds. Hier verschmilzt bewährte burgundische Handwerkskunst mit modernen önologischen Erkenntnissen, ohne den authentischen Charakter zu verwässern. Die aktuelle Generation hat biodynamische Prinzipien ins Zentrum gerückt: Kupfer und Schwefel werden auf ein Minimum reduziert, zwischen den Rebzeilen wächst gezielt Begrünung, die Biodiversität gedeiht. Klimawandel fordert Anpassung. Flexiblere Erntetermine, angepasste Kellertechniken. Die burgundische Eleganz steht dabei nie zur Debatte. Große Weine brauchen Zeit, das ist die Philosophie des Hauses. Im Ausbau wie in der Flaschenentwicklung. Viele Jahrgänge gelangen erst nach mehrjähriger Lagerung in den Verkauf, wenn sie ihre wahre Finesse offenbaren. Geduld zahlt sich aus.

Persönliche Reflexion und Zukunftsvision

Was macht einen Wein zeitlos? Bei Domaine des Fonds liegt die Antwort in der kompromisslosen Klarheit, mit der hier gearbeitet wird. Keine Zugeständnisse an Trends, keine Ablenkung durch Moden. Stattdessen eine Handschrift, die burgundisch bleibt in jedem Detail. Diese Authentizität entsteht nicht zufällig, sondern durch die präzise Balance zwischen Respekt vor der Tradition und notwendiger Innovation.

Mir persönlich imponiert, wie das Weingut diese Balance meistert, ohne dabei sein Fundament zu verlassen. Die Weine tragen eine Signatur, die sowohl verwurzelt als auch zukunftsfähig ist. Sie sprechen eine Sprache, die Weinliebhaber heute verstehen und in zwanzig Jahren noch verstehen werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis einer Haltung, die Burgunds Identität nicht konserviert, sondern lebendig hält.