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Weingut

Château Bellefont-Belcier

Château Bellefont-Belcier teilt sich den berühmten Südhang von Saint-Émilion mit Pavie und Tertre Roteboeuf – zu einem Bruchteil von deren Preisen. Seit 2017 hebt Peter Kwoks Vignobles K das Grand Cru Classé mit spürbarem Ehrgeiz auf ein neues Niveau.
Château Bellefont-Belcier teilt sich den berühmten Südhang von Saint-Émilion mit Pavie und Tertre Roteboeuf – zu einem Bruchteil von deren Preisen. Seit 2017 hebt Peter Kwoks Vignobles K das Grand Cru Classé mit spürbarem Ehrgeiz auf ein neues Niveau.

Château Bellefont-Belcier – Grand Cru Classé von der schönen Quelle

Der Name ist Programm: „Bellefont" leitet sich von Belle Fontaine ab – den vielen Quellen, die am lehmig-kalkigen Südhang von Saint-Émilion entspringen, auf dem Graf Louis-François de Belcier das Gut Ende des 18. Jahrhunderts begründete. Die Lage könnte kaum prominenter sein: Die 14 Hektar zusammenhängender Reben verteilen sich auf Kalkplateau, Südhang und Hangfuß in Saint-Laurent-des-Combes, in direkter Nachbarschaft zu Château Pavie, Larcis Ducasse und Tertre Roteboeuf – der Filetlage der Weinregion Bordeaux.

Wem gehört Château Bellefont-Belcier?

Seit 2017 gehört das Gut dem Hongkonger Investor Peter Kwok und seiner Familie, die unter dem Dach von Vignobles K mehrere Güter in Saint-Émilion führen. Kwok investierte kräftig in Weinberge und Keller – mit dem erklärten Ziel, das Potenzial der privilegierten Hanglage endlich voll auszuschöpfen. Kenner beobachten seither einen deutlichen Qualitätssprung, während der Preis noch immer weit unter dem der berühmten Nachbarn liegt.

Ein rundes Cuvier mit Geschichte

Schon unter der Familie Faure zählte Bellefont-Belcier zu den fortschrittlichsten Gütern der Region: 1892 erhielt es als einziger Bordeaux die Goldmedaille des Landwirtschaftsministeriums beim Concours Général Agricole in Paris. Aus dieser Ära stammt auch das Wahrzeichen des Guts – das runde, in den Hang gebaute Cuvier, das die Trauben bis heute schonend per Schwerkraft empfängt. In der Klassifikation von Saint-Émilion wurde das Gut 2006 zum Grand Cru Classé erhoben; die Weinberge tragen zudem die Umweltzertifizierung HVE.

Der Wein: Merlot vom Kalk

Merlot dominiert die 28 Parzellen mit rund 35 Jahre alten Reben, ergänzt um Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Der Kalk verleiht dem Wein Frische und Mineralität, der Lehm Fülle und Substanz – ein Saint-Émilion von großer Komplexität, der die Handschrift seines Ausnahme-Terroirs trägt und dabei bezahlbar bleibt.

Häufige Fragen zu Château Bellefont-Belcier

Welche Klassifikation hat Château Bellefont-Belcier?

Das Gut ist seit 2006 Grand Cru Classé der regelmäßig erneuerten Klassifikation von Saint-Émilion. Die Appellation auf dem Etikett lautet Saint-Émilion Grand Cru.

Woher kommt der Name Bellefont-Belcier?

Er verbindet die „Belle Fontaine" – die Quellen des kalkhaltigen Südhangs – mit dem Namen des Gründers, Graf Louis-François de Belcier, der das Gut Ende des 18. Jahrhunderts anlegte.

Wem gehört das Weingut heute?

Seit 2017 der Familie des Hongkonger Investors Peter Kwok, deren Vignobles K mehrere Güter in Saint-Émilion vereint. Unter ihrer Führung wurde massiv in Weinberg und Keller investiert.