Pecorino schmeckt trocken, würzig und kraftvoll, mit markanter Säure und einem mineralisch salzigen Zug. Er hat mehr Körper als viele andere italienische Weißweine.
Typische Aromen:
Hier sorgt der Name oft für Verwirrung: Der Wein hat mit dem Schafskäse nichts zu tun. Die Bezeichnung geht auf das italienische Wort pecora für Schaf zurück, weil Schafe der Überlieferung nach gern an den süßen Trauben naschten.
Pecorino ist eine fast ausgestorbene, in den 1980er Jahren wiederbelebte Sorte aus den Abruzzen und den Marken:
Weitere Sorten dieser Herkunft finden sich unter den italienischen Weißweinen.
Bei 10 bis 12 °C serviert macht die Säure Pecorino zu einem vielseitigen Speisebegleiter:
Erzeuger finden sich unter den italienischen Weingütern.
Beide sind trockene, mineralische italienische Weißweine für den Sommer. Pecorino ist meist würziger und kräftiger, Vermentino oft salziger und stärker auf Zitrus und Kräuter ausgerichtet.
| Merkmal | Pecorino | Vermentino |
|---|---|---|
| Körper | kräftig, würzig | mittel, frisch |
| Aromatik | Kräuter, Zitrus | Zitrus, Salz, Kräuter |
| Charakter | strukturiert | leicht, mediterran |
Eine Übersicht aller Sorten bietet die Kategorie weiße Rebsorten.
Pecorino wird praktisch immer trocken ausgebaut. Eine liebliche Variante ist nicht typisch.
Ein Hinweis ist die Herkunft: Weine mit der Bezeichnung Offida Pecorino DOCG aus den Marken stehen für besonders gesicherte Qualität.