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Südtirol und Trentino bilden eine zusammenhängende Region mit etwa 12.800 Hektar Rebfläche, wovon 60% im Trentino liegen. Die Grenze beider Gebiete bildet die Salurner Klause, eine Engstelle des Flusses Etsch. In beiden Gebieten hat der Großteil der Weine DOC-Status (in Südtirol über 90%). In der pro Flächeneinheit geernteten Menge, der Produzentenstruktur und in den durchschnittlich erzielten Weinpreisen haben sich die Gebiete auseinanderentwickelt. Im Trentino dominieren drei Riesengenossenschaften den Markt und vermarkten den Großteil der Weine im unteren Preissegment. In Südtirol führen über 10 Kellereigenossenschaften, sowie etwa 30 Privatkellereien und 100 Winzer im Wettbewerb zu niederen Anbaumengen (freiwillige Reduktion), Weinpreisen im mittleren Segment und hoher Anerkennung, besonders der Weißweine, in Italien. Der Weinbau in Südtirol hat eine lange Tradition, die sich aufgrund von Indizien bis vor die Römerzeit zurückverfolgen lässt. Das Südtiroler Weinbaugebiet ist stark vom Mittelmeerklima geprägt, welches im Etschtal (Unterland, Überetsch, Bozen, Terlan, Burggrafenamt) bis nach Meran reicht. Es ermöglicht in Südtirol einen vielseitigen Weinbau fast aller roten und vieler weißen Rebsorten. Der Vinschgau und besonders das Eisacktal sind etwas rauer im Klima und deshalb eher auf weiße Rebsorten spezialisiert. Es gibt drei autochthone Rebsorten in Südtirol: Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein. Die ehemals weitaus dominierende Sorte Vernatsch ist mit 22 % auch 2010 noch die wichtigste angebaute Sorte. In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts werden etwa 5.000 Hektar in 52 von 116 Gemeinden Südtirols mit etwa 25 geläufigen DOC-Weinrebsorten durch etwa 5.000 Weinbau-Betriebe angebaut. Daraus werden etwa 320.000 hl Wein gekeltert. Es gibt noch weitere Rebflächen (ca. 200 ha), welche mit Land- und Tafelweinsorten bepflanzt sind. 16 Kellereigenossenschaften (75 % der Weinmenge), 35 Private Kellereien (20 %) und etwa 100 Weinhöfe keltern den Wein ein und vermarkten diesen.

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Südtirol und Trentino bilden eine zusammenhängende Region mit etwa 12.800 Hektar Rebfläche, wovon 60% im Trentino liegen. Die Grenze beider Gebiete bildet die Salurner Klause, eine Engstelle des Flusses Etsch. In beiden Gebieten hat der Großteil der Weine DOC-Status (in Südtirol über 90%). In der pro Flächeneinheit geernteten Menge, der Produzentenstruktur und in den durchschnittlich erzielten Weinpreisen haben sich die Gebiete auseinanderentwickelt. Im Trentino dominieren drei Riesengenossenschaften den Markt und vermarkten den Großteil der Weine im unteren Preissegment. In Südtirol führen über 10 Kellereigenossenschaften, sowie etwa 30 Privatkellereien und 100 Winzer im Wettbewerb zu niederen Anbaumengen (freiwillige Reduktion), Weinpreisen im mittleren Segment und hoher Anerkennung, besonders der Weißweine, in Italien. Der Weinbau in Südtirol hat eine lange Tradition, die sich aufgrund von Indizien bis vor die Römerzeit zurückverfolgen lässt. Das Südtiroler Weinbaugebiet ist stark vom Mittelmeerklima geprägt, welches im Etschtal (Unterland, Überetsch, Bozen, Terlan, Burggrafenamt) bis nach Meran reicht. Es ermöglicht in Südtirol einen vielseitigen Weinbau fast aller roten und vieler weißen Rebsorten. Der Vinschgau und besonders das Eisacktal sind etwas rauer im Klima und deshalb eher auf weiße Rebsorten spezialisiert. Es gibt drei autochthone Rebsorten in Südtirol: Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein. Die ehemals weitaus dominierende Sorte Vernatsch ist mit 22 % auch 2010 noch die wichtigste angebaute Sorte. In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts werden etwa 5.000 Hektar in 52 von 116 Gemeinden Südtirols mit etwa 25 geläufigen DOC-Weinrebsorten durch etwa 5.000 Weinbau-Betriebe angebaut. Daraus werden etwa 320.000 hl Wein gekeltert. Es gibt noch weitere Rebflächen (ca. 200 ha), welche mit Land- und Tafelweinsorten bepflanzt sind. 16 Kellereigenossenschaften (75 % der Weinmenge), 35 Private Kellereien (20 %) und etwa 100 Weinhöfe keltern den Wein ein und vermarkten diesen.

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