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SOMMERWEINE

Entdecken Sie unsere ausgewählten Sommerweine


Leichte Weißweine, frische Rosés und unkomplizierte Rote – ideal für warme Tage und entspannte Abende. Eine Auswahl, die den Sommer von seiner genussvollen Seite zeigt.

Was ist ein Sommerwein?

Ein Sommerwein bezeichnet einen erfrischenden Wein mit niedrigem Alkoholgehalt und lebendiger Säure, der perfekt für warme Tage geeignet ist. Diese Weine erreichen im Frühjahr ihre Trinkreife und sind besonders im Hochsommer ein Genuss.

Was zeichnet einen Sommerwein aus?

Ein Sommerwein bringt ganz besondere Eigenschaften mit sich! Der Alkoholgehalt liegt typischerweise zwischen 10,5 und 12,5 Volumenprozent. Das macht ihn angenehm leicht und bekömmlich.

Die Säure spielt eine zentrale Rolle. Sie sorgt für die nötige Frische und macht den Wein an heißen Tagen besonders animierend. Fruchtige Aromen stehen im Vordergrund, während schwere, komplexe Noten bewusst fehlen.

Typische Merkmale im Überblick:

  • Niedriger bis moderater Alkoholgehalt
  • Frische, lebendige Säure
  • Ausgeprägte Fruchtaromen
  • Schlanker Körper
  • Ausbau im Edelstahltank ohne Holz

Die meisten Sommerweine stammen aus Weißwein- oder Rosétrauben. Rebsorten wie Riesling, Silvaner, Weißburgunder oder Müller-Thurgau eignen sich hervorragend. Auch rote Sommerweine aus Spätburgunder oder Dornfelder erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Diese Weine sind maximal halbtrocken und wurden kaltgegoren. Sie besitzen nur geringe Lagerfähigkeit und sollten innerhalb eines Jahres getrunken werden.

Eignet sich Wein überhaupt im Sommer?

Wein passt wunderbar zur warmen Jahreszeit! Die leichten, erfrischenden Eigenschaften von Sommerweinen machen sie zum idealen Begleiter für sonnige Tage auf der Terrasse. Deshalb hat sich auch der Begriff Terrassenwein als Synonym etabliert.

Sommerweine harmonieren perfekt mit leichten Sommergerichten. Sie ergänzen Salate, gegrillten Fisch und mediterrane Speisen auf herrliche Weise. Die spritzige Art dieser Weine belebt und erfrischt, ohne zu beschweren.

Besonders beliebt ist die Zubereitung als Weinschorle. Weiße und rosé Sommerweine lassen sich im Verhältnis 1:1 mit Sprudelwasser mischen. In Österreich nennt man dies "Gespritzter", bei mehr Wasser "Sommerspritzer".

Die kühlende Serviertemperatur macht den Unterschied. Weiß- und Roséweine schmecken gut gekühlt serviert am besten. Selbst manche Rotweine können leicht gekühlt genossen werden, was an heißen Tagen besonders erfrischend wirkt!

Welche Rebsorten sind als Sommerwein geeignet?

Für den perfekten Sommerwein gibt es eine tolle Auswahl an Rebsorten! Bei Weißweinen stehen Riesling, Silvaner und Weißer Burgunder ganz oben auf der Liste. Diese Sorten bringen die nötige Frische und Fruchtigkeit mit, die man an warmen Tagen braucht.

Sauvignon Blanc ist ebenfalls eine gute Wahl für Sommerabende. Die Scheurebe punktet mit ihrer leichten Restsüße und frischen Säure. Rivaner, auch Müller-Thurgau genannt, gehört zu den unkomplizierten Sorten, die sich für den Sommer eignen.

Aber es müssen nicht immer nur Weißweine sein! Roséweine wie der Portugieser und Blanc de Noir sind beliebte Alternativen. Sie verbinden die Leichtigkeit von Weißwein mit den fruchtigen Noten von Rotwein.

Wer Rotwein bevorzugt, kann zum Trollinger greifen. Dieser Wein ist besonders süffig und harmonisch. Spätburgunder in leichter Machart funktioniert ebenfalls gut.

Die besten Sommerweine kommen aus Frühlese und werden kühl vergoren. Sie reifen nicht in Eichenfässern, was sie schön leicht hält. Deutsche Anbaugebiete wie Baden, Franken und Rheinhessen produzieren besonders gute Sommerweine.

Man sollte auf trockene oder halbtrockene Ausbauarten achten. Diese Weine haben einen geringeren Alkoholgehalt und eine knackige Säure. Kabinettweine sind ideal, da sie schlank und leicht sind. Der jüngste Jahrgang bietet die meiste Frische und Frucht.

Welche Regionen sind bekannt für Sommerweine?

Deutschland zählt zu den Top-Produzenten für erfrischende Sommerweine! Mit 13 Anbaugebieten und über 102.000 Hektar Rebfläche bietet das Land eine beeindruckende Vielfalt. Die Mosel, Rheingau und Pfalz sind besonders beliebt für ihre leichten Weißweine.

Deutsche Weinregionen im Überblick:

  • Mosel: Bekannt für elegante Rieslinge
  • Rheinhessen: Deutschlands größtes Weinanbaugebiet
  • Pfalz: Heimat der Deutschen Weinstraße
  • Baden: Erstreckt sich über 400 Kilometer
  • Franken: Berühmt für Weine im Bocksbeutel

Die Provence in Frankreich gilt als Paradies für Rosé-Liebhaber. Diese Region produziert kräuterige, leichte Rosés, die perfekt zu warmen Tagen passen.

Portugal überrascht mit der Region Vinho Verde. Die Weine von dort sind leicht bekömmlich und erfrischend. Sie haben oft eine natürliche Spritzigkeit, die an heißen Tagen besonders angenehm ist.

Italien bietet mit Venetien fantastische Sommerweine. Die Region rund um den Gardasee bringt vielseitige Weißweine hervor, die mit verschiedenen Gerichten harmonieren. Lugana und Pinot Grigio sind nur zwei Beispiele aus dieser produktiven Gegend.

Österreich und das französische Elsass produzieren ebenfalls hochwertige Weißweine. Diese Regionen sind auf der Weltbühne für ihre aromatischen Weine bekannt. Burgund in Frankreich darf man bei Sommerwein-Regionen nicht vergessen.

Kann man im Sommer auch Rotwein trinken?

Rotwein im Sommer ist absolut möglich und kann richtig Spaß machen! Der Schlüssel liegt in der Auswahl leichter, fruchtbetonter Sorten mit niedrigerem Alkoholgehalt und der richtigen Trinktemperatur.

Welche roten Rebsorten eignen sich auch im Sommer?

Trollinger zeigt sich als perfekter Sommerkandidat. Diese württembergische Rebsorte erinnert an südländische Tischweine und schmeckt sogar mit Eiswürfeln serviert herrlich erfrischend.

Tempranillo und Syrah bilden zusammen ein spannendes Duo für warme Tage. Diese Trauben liefern intensive Aromen von roten und schwarzen Beeren mit zarter Würze. Sie passen wunderbar zu herzhaften Grillgerichten.

Die idealen Sommerweine sollten nicht mehr als 13 Prozent Alkohol haben. Wichtig ist, dass sie nicht im Holzfass ausgebaut wurden, denn das macht sie zu schwer.

Die Trinktemperatur macht den Unterschied: Leichte Rotweine dürfen ruhig bei 15 Grad Celsius oder sogar kühler ins Glas kommen. Die sommerlichen Außentemperaturen erwärmen den Wein ohnehin schnell. Diese kühle Serviertemperatur sorgt für die gewünschte Erfrischung und hebt die fruchtigen Noten hervor.

Alternativen zum Sommerwein

Wer bei warmen Temperaturen auf Alkohol verzichten möchte, findet spannende Getränke mit ähnlich erfrischenden Eigenschaften. Diese Alternativen bringen Geschmack, Komplexität und das besondere Sommergefühl ins Glas.

Kombucha

Kombucha begeistert mit seiner natürlichen Kohlensäure und lebendigen Aromen. Das fermentierte Teegetränk enthält nur geringe Mengen Alkohol (0,5 bis 2 Prozent) und bietet eine prickelnde Frische.

Die Geschmacksvielfalt reicht von fruchtig-süß bis herb-säuerlich. Beliebte Sorten kombinieren grünen oder schwarzen Tee mit Früchten wie Himbeere, Ingwer oder Zitrusfrüchten. Das spritzige Mundgefühl erinnert an Sekt oder Champagner.

Kombucha passt hervorragend zu leichten Sommergerichten. Er begleitet Salate, gegrilltes Gemüse und Fischgerichte mit seiner erfrischenden Säure. Die probiotischen Eigenschaften machen ihn zusätzlich zu einer gesunden Wahl für heiße Tage.

Sparkling Tea

Sparkling Tea verbindet die Eleganz von Tee mit der Festlichkeit von Schaumwein. Diese Getränke entstehen durch natürliche Fermentation oder Kohlensäurezugabe hochwertiger Teesorten.

Die Herstellung folgt oft traditionellen Champagnermethoden. Weiße, grüne oder Oolong-Tees bilden die Basis für komplexe Aromen. Manche Sorten reifen sogar in Flaschen wie edler Schaumwein.

Die feinen Bläschen und zarten Aromen machen Sparkling Tea zum perfekten Aperitif. Er schmeckt gekühlt bei 8-10 Grad Celsius am besten und eignet sich wunderbar für besondere Anlässe auf der Sommerterrasse.

Alkoholfreier Wein

Alkoholfreier Wein hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Moderne Herstellungsverfahren bewahren die Aromen und Struktur des Originalweins während der Alkoholentfernung.

Die Vakuumdestillation entzieht den Alkohol bei niedrigen Temperaturen schonend. Dadurch bleiben Fruchtaromen und Säure weitgehend erhalten. Einige Winzer nutzen auch die Umkehrosmose für besonders hochwertige alkoholfreie Weine.

Alkoholfreie Weißweine punkten mit frischer Frucht und lebendiger Säure. Roséversionen bieten sommerliche Beerennoten. Selbst alkoholfreie Rotweine überzeugen mittlerweile mit angenehmer Struktur.

Die Auswahl wächst ständig. Viele bekannte Weingüter aus Deutschland, Spanien und Frankreich bieten inzwischen alkoholfreie Varianten an. Diese Weine enthalten meist unter 0,5 Prozent Alkohol und liefern bei 8-12 Grad Celsius maximalen Genuss.

Welche Weine sind für den Sommer nicht geeignet?

Schwere, tanninreiche Rotweine gehören nicht zur ersten Wahl an heißen Sommertagen. Sie wirken bei hohen Temperaturen oft zu wuchtig und belasten den Körper unnötig.

Besonders Weine mit hohem Alkoholgehalt über 13,5 Prozent sollte man meiden. Der Alkohol verstärkt das Wärmegefühl im Körper und kann bei Hitze schneller zu Kopfschmerzen führen. Kraftvolle Rotweine wie Amarone, Barolo oder schwere Bordeaux-Weine passen einfach nicht zur sommerlichen Stimmung.

Körperreiche Weißweine aus Holzfässern sind ebenfalls weniger geeignet. Barrique-ausgebaute Chardonnays oder Viogniers wirken bei Sommerhitze oft zu schwer und cremig. Sie beschweren mehr, als dass sie erfrischen.

Auch säurearme Weine sollte man im Sommer lieber stehen lassen. Ohne ausreichend Frische schmecken sie bei warmen Temperaturen oft flach und langweilig. Die Säure ist wichtig für den erfrischenden Charakter eines Sommerweins.

Folgende Weinstile meidet man besser:

  • Vollmundige, tanninstarke Rotweine
  • Weine mit mehr als 14% Alkoholgehalt
  • Schwere, buttrige Weißweine aus dem Barrique
  • Süße, restzuckerreiche Weine ohne Säure
  • Schwere Dessertweine und Portweine

Stattdessen setzt man auf leichte, frische und fruchtige Weine, die mit knackiger Säure überzeugen. Diese begleiten die warmen Tage viel angenehmer und sorgen für echten Genuss ohne zu beschweren!