22.05.26
Deutsche Promi-Weine im Geschmacks-Check
Der Trend, dass bekannte Persönlichkeiten aus Unterhaltung, Sport und Gastronomie eigene Weine auf den Markt bringen, hat Deutschland längst erreicht - und er ist differenzierter, als die schnelle Schlagzeile vermuten lässt. Wer nach deutschen Promi-Weinen sucht, stößt auf ein breites Spektrum, das von sortenreinen Rieslingen aus dem Saartal bis zu internationalen Cuvées reicht, die bewusst mit der deutschen Weinidentität brechen.
Einige Punkte lassen sich vorab festhalten. Promi-Weine entstehen in Deutschland fast immer in Kooperation mit etablierten Weingütern, die das handwerkliche Fundament liefern. Die Qualität variiert erheblich, von überzeugenden, fachkundig begleiteten Projekten bis zu reinen Marketingprodukten ohne önologische Substanz. Traditionelle Rebsorten wie Riesling, Spätburgunder und Grauburgunder dominieren das Feld, während innovative Cuvées und pilzwiderstandsfähige Sorten (PIWIs) zunehmend auch in Promi-Projekten auftauchen. Wer deutsche Promi-Weine kaufen möchte, sollte das Partnerweingut kennen, den Jahrgang einordnen können und den Preis an vergleichbaren Erzeugnissen messen - nicht am Bekanntheitsgrad des Namens auf dem Etikett.

Welche Promis haben eigene Weine? Der Boom in Deutschland
Dass Prominente Wein nicht nur trinken, sondern auch produzieren lassen, ist kein neues Phänomen. Brad Pitt und Angelina Jolie haben mit dem Château Miraval in der Provence früh gezeigt, welche Aufmerksamkeit ein solches Projekt generieren kann. In Deutschland hat sich dieser Trend mit einiger Verzögerung, aber mit wachsender Dynamik entwickelt, und die Bandbreite der beteiligten Persönlichkeiten ist bemerkenswert.
Unter den bekanntesten Beispielen finden sich Jimi Blue Ochsenknecht, dessen „Horizont"-Linie in Kooperation mit Weingütern in Rheinland-Pfalz entstand und bei Falstaff Bewertungen um die 91 Punkte erzielte, sowie Günther Klum, der Vater des deutschen Supermodels Heidi Klum, der mit dem Weingut Güntherslay im Moseltal einen Riesling produziert, der tatsächlich auf ernsthafter Weinbautradition fußt. Auch das Projekt „III Freunde", hinter dem drei Persönlichkeiten aus der deutschen Unterhaltungsbranche stehen, hat mit Riesling, Grauburgunder und Rosé aus Rheinhessen Weine vorgelegt, die fachlich solide bewertet wurden.
Deutsche Promi-Köche spielen in dieser Entwicklung eine eigene Rolle, da sie - anders als Schauspieler oder Musiker - oft eine genuine Affinität zu Wein mitbringen und ihre Projekte stärker an gastronomischen Qualitätsmaßstäben ausrichten. Die Verbindung zwischen Küche und Keller ist bei ihnen selten rein kommerziell motiviert.
| Persönlichkeit | Region / Weingut | Weinstil | Rebsorte(n) |
|---|---|---|---|
| Jimi Blue Ochsenknecht | Rheinland-Pfalz / Weingut Hinterbichler & Schwedhelm | Rosé, Weißwein | Cuvée |
| Günther Klum | Mosel / Güntherslay | Riesling klassisch | Riesling |
| „III Freunde" | Rheinhessen | Riesling, Grauburgunder, Rosé | Riesling, Grauburgunder |
| Weingut von Othegraven (Madeleine Tesch) | Saar / Rheinland-Pfalz | Riesling GG, Spätlese | Riesling |
| Weingut Tesch | Nahe | Riesling trocken | Riesling |
Was diese Projekte verbindet: Fast alle setzen auf etablierte Partnerweingüter als handwerkliches Rückgrat. Das ist kein Makel, sondern oft ein verlässliches Qualitätssignal - vorausgesetzt, die Zusammenarbeit ist substanziell und nicht auf Etikettgestaltung beschränkt. Wo die Grenze zwischen echtem Engagement und reiner Vermarktung verläuft, lässt sich häufig erst im Glas beurteilen.
Traditionelle Rebsorten vs. innovative Cuvées: Ein Vergleich
Deutschland ist, historisch betrachtet, ein Land der sortenreinen Weine - und das mit gutem Grund. Riesling, Spätburgunder, Grauburgunder und Müller-Thurgau haben über Jahrhunderte eine Identität entwickelt, die eng mit bestimmten Böden, Klimazonen und Kellertechniken verknüpft ist. Ein Riesling von der Saar, vergoren auf Schiefer, mit seiner charakteristischen Säurespannung und dem langen, mineralischen Finish, braucht keine Ergänzung durch andere Rebsorten. Er ist in sich vollständig.
Die Frage, die sich bei deutschen Promi-Weinen stellt, ist eine andere. Wählen die beteiligten Persönlichkeiten und ihre Partnerweingüter den sortenreinen Weg aus Überzeugung, oder greifen sie zur Cuvée, weil sie stilistisch flexibler und in der Produktion weniger ortsgebunden ist? Beides ist legitim, aber die Antwort verrät viel über die Ernsthaftigkeit des Projekts.
Ein traditioneller Rebsorten-Wein wie ein Riesling Großes Gewächs aus dem Rheingau - etwa von Weingütern wie Künstler oder Spreitzer - lebt von der Präzision des Terroirs. Quarzit, Phyllitschiefer oder Taunus-Quarzit prägen die Säurestruktur, die Hefefeinheit nach langer Hefelagerung gibt dem Wein Tiefe ohne Schwere. Das ist ein Drahtseilakt zwischen Frische und Reife, den nur wenige Lagen und Jahrgänge wirklich gelingen lassen.
Innovative Cuvées hingegen - und hier liegt ein echter Reiz - erlauben es, Stärken verschiedener Rebsorten zu kombinieren: die Säurespannung des Rieslings mit der aromatischen Breite des Grauburgunders, oder die Tanninstruktur des Spätburgunders mit der Fruchttiefe des Dornfelders. Solche Verschnitte sind in Deutschland weniger tradiert als etwa in Bordeaux oder der südlichen Rhône, gewinnen aber an Boden, auch weil sie international anschlussfähiger wirken.
Es gibt einen Mythos, der besagt, Cuvées seien grundsätzlich minderwertig, weil sie Schwächen einzelner Rebsorten kaschieren. Heute weiß man dank systematischer Blindverkostungen und ampelografischer Forschung, dass gut konzipierte Cuvées eigenständige Qualitätsniveaus erreichen können, die sortenreine Weine in ihrer Komplexität übertreffen - entscheidend ist die Intention des Kellerteams, nicht die Anzahl der Rebsorten im Tank.
Wer verstehen möchte, wie tief die Wurzeln des deutschen Weißweins reichen, dem sei ein Blick auf die Geschichte des Müller-Thurgau empfohlen - jener Kreuzung, die lange als Massenware galt und heute in den Händen engagierter Winzer eine überraschende Renaissance erlebt. Gerade im Kontext von Promi-Projekten, die auf Zugänglichkeit setzen, ist Müller-Thurgau eine unterschätzte Option.
Promi-Weine im Test: Wie gut schmecken die Tropfen der Stars wirklich?
Das Herzstück jeder Diskussion über deutsche Promi-Weine ist letztlich die Frage, die sich im Glas beantwortet - und die Antwort fällt, wie so oft im Wein, differenzierter aus als die öffentliche Debatte vermuten lässt.

Güntherslay Riesling (Günther Klum, Mosel): Hier liegt ein Projekt vor, das tatsächlich auf gewachsener Weinbautradition fußt. Der Riesling aus der Güntherslay-Lage zeigt in guten Jahrgängen eine kühle Zitrusstruktur, Schiefermineral im Hintergrund und eine Säurespannung, die den Wein über Jahre entwicklungsfähig hält. Nase: Limettenzeste, weißer Pfirsich, ein Hauch Kräuterrauch vom Schiefer. Gaumen: straff, präzise, mit einem Finish, das länger anhält als der Name auf dem Etikett erwarten lässt. Falstaff bewertete verschiedene Jahrgänge zwischen 88 und 89 Punkten - solide, ohne Sensation.
Horizont Rosé (Jimi Blue Ochsenknecht, Rheinland-Pfalz): Ein Wein, der klar auf Zugänglichkeit und Trinkfluss setzt, was kein Vorwurf ist. Die Cuvée aus Rheinland-Pfalz zeigt eine helle Lachsfarbe, Noten von Erdbeere und Grapefruitschale, einen leichten Säurezug am Gaumen und ein kurzes, sauberes Finish. Was fehlt, ist Tiefe - aber die war hier vermutlich auch nicht das Ziel. Mit 91 Punkten bei Falstaff wurde er für seinen Stil fair bewertet.
III Freunde Riesling trocken (Rheinhessen): Dieser Wein überrascht positiv, weil er zeigt, dass Promi-Projekte nicht zwingend auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zielen müssen. Der Riesling aus Rheinhessen - einer Region, die lange unterschätzt wurde und heute mit Weingütern wie Kühling-Gillot oder Battenfeld-Spanier international Maßstäbe setzt - bringt eine angenehme Würze, Zitrusfrische und eine moderate Säure, die ihn zum Speisenbegleiter taugt. 89 Punkte bei Falstaff, und das ist ehrlich verdient.
Mir persönlich fällt auf, dass die überzeugendsten Promi-Weine jene sind, bei denen das Partnerweingut erkennbar die önologische Führung übernimmt und der prominente Name lediglich die Kommunikation trägt - nicht umgekehrt.
Zum Vergleich lohnt sich ein Blick auf die Maßstäbe, die der Rheingau setzt. Das Riesling-Paradox dieser Region - zwischen Lagerfähigkeit und früher Zugänglichkeit, zwischen Trockenheit und Restsüße - zeigt, wie komplex die Qualitätsdiskussion im deutschen Weinbau tatsächlich ist. Daran gemessen, bewegen sich die meisten Promi-Weine im soliden Mittelfeld, selten an der Spitze.
Wissenschaft trifft Genuss: Die Zukunft der Rebsorten
Während die Diskussion über traditionelle Rebsorten und innovative Cuvées in der Öffentlichkeit oft als Stilfrage verhandelt wird, vollzieht sich im Hintergrund eine wissenschaftliche Entwicklung, die den deutschen Weinbau grundlegend verändern könnte - und die auch für Promi-Projekte zunehmend relevant wird.
Pilzwiderstandsfähige Rebsorten, kurz PIWIs, stehen seit einigen Jahren im Fokus der Forschung und des Marktes. Das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof des Julius Kühn-Instituts in Siebeldingen, das 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert, hat mit Sorten wie Regent (Rotwein) und dem neu entwickelten Calardis Blanc Rebsorten vorgelegt, die multiple Resistenzen gegen Echten Mehltau, Falschen Mehltau und Schwarzfäule vereinen - bei gleichzeitig hoher Weinqualität und späterer Reife, die dem Klimawandel entgegenkommt.
Calardis Blanc, benannt nach der altfränkischen Bezeichnung „Calardiswilre" für den Geilweilerhof, zeigt dabei eine bemerkenswerte Eigenschaft: Botrytis- und Sonnenbrandfestigkeit, die in wärmer werdenden Anbaugebieten einen echten agronomischen Vorteil darstellt. Das ist kein akademisches Detail, sondern eine praktische Antwort auf die Frage, wie Weinbau in Deutschland in 20 Jahren aussehen kann.
Das Deutsche Weininstitut präsentierte auf der ProWein 2024 unter dem Motto „Grapes for the Future" 16 Weißweine und vier Rotweine aus PIWI-Sorten, darunter Souvignier Gris, Cabernet Blanc und Sauvignac - ein kaleidoskopartiges Bild der Möglichkeiten, das zeigt, wie weit die geschmackliche Bandbreite dieser neuen Sorten bereits reicht. Souvignier Gris überzeugte dabei auch in edelsüßen Eiswein-Interpretationen, was die Vielseitigkeit dieser Züchtungen unterstreicht.
Für Promi-Projekte, die sich als zukunftsorientiert positionieren möchten, bieten PIWIs eine interessante Möglichkeit: weniger Pflanzenschutz, geringerer ökologischer Fußabdruck, und eine Erzählbarkeit, die über den Namen auf dem Etikett hinausgeht. Einige Winzer in Baden und der Pfalz haben diesen Weg bereits eingeschlagen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch prominente Kooperationsprojekte diese Richtung einschlagen.
Promi-Weine kaufen: Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Wer deutsche Promi-Weine kaufen möchte, steht vor einer Entscheidung, die mehr Sorgfalt verlangt als der Kauf eines gewöhnlichen Flaschenweins - nicht weil die Weine grundsätzlich schlechter wären, sondern weil der Preis oft stärker vom Markenwert als vom Inhalt bestimmt wird.
Der erste und wichtigste Schritt ist die Identifikation des Partnerweinguts. Steht ein etabliertes, fachlich anerkanntes Weingut hinter dem Projekt, ist das ein verlässliches Qualitätssignal. Ist das Weingut unbekannt oder die Kooperation undurchsichtig, lohnt sich Zurückhaltung. Bewertungen von Fachmagazinen wie Falstaff oder dem Gault&Millau Weinguide liefern hier eine erste Orientierung, sollten aber nicht als einzige Entscheidungsgrundlage dienen.
Der Jahrgang spielt bei deutschen Weinen eine größere Rolle als in vielen anderen Weinländern, weil die klimatischen Schwankungen zwischen den Jahren erheblich sind. Ein Riesling aus einem kühlen, säurebetonten Jahr wie 2021 unterscheidet sich grundlegend von einem aus dem warmen, reiferen 2022 - und beide können in ihrer jeweiligen Stilistik überzeugend sein, wenn das Weingut sauber gearbeitet hat.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Promi-Weinen strukturell unter Druck: Der Marketingaufwand fließt in den Flaschenpreis ein. Wer 18 bis 25 Euro für einen Promi-Riesling ausgibt, bekommt dafür in der Regel einen Wein, den ein unbekanntes, aber ebenso kompetentes Weingut für 12 bis 16 Euro anbieten würde. Das ist kein Argument gegen den Kauf, aber ein Argument für informierte Entscheidungen.
Beim Kauf von Promi-Weinen empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Recherchieren Sie das Partnerweingut, lesen Sie mindestens zwei unabhängige Bewertungen, vergleichen Sie den Preis mit sortenreinen Weinen aus derselben Region, und kaufen Sie im Zweifel eine Einzelflasche, bevor Sie ein Dutzend ordern. Vinotheken mit persönlicher Beratung - wie die Vinovit-Standorte in München - bieten dabei einen echten Vorteil gegenüber dem anonymen Online-Kauf, weil sie Kontext liefern, den kein Etikett ersetzen kann.
Häufig gestellte Fragen zu Weinqualitäten und Cuvées
Ist Cuvée minderwertig?
Nein, Cuvée ist nicht minderwertig. Der Begriff bezeichnet lediglich einen Verschnitt aus mehreren Rebsorten oder Lagen und sagt nichts über die Qualität aus. Einige der renommiertesten Weine der Welt - etwa aus dem Bordelais oder der südlichen Rhône - sind Cuvées. Entscheidend ist die Sorgfalt bei der Komposition, nicht die Anzahl der beteiligten Rebsorten.
Welche Qualitätsstufen gibt es bei deutschem Wein?
Das deutsche Weinrecht unterscheidet grundsätzlich zwischen Tafelwein, Landwein, Qualitätswein (QbA) und Prädikatswein. Letzterer gliedert sich aufsteigend in Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Eiswein und Trockenbeerenauslese. Daneben existiert das VDP-Klassifikationssystem mit Gutswein, Ortswein, Erstem Gewächs und Großem Gewächs als qualitative Orientierung außerhalb des gesetzlichen Rahmens.
Was bedeutet Rebsorte Cuvée?
„Cuvée" ist keine Rebsorte, sondern ein Weinbegriff für einen Verschnitt. Wenn auf einem Etikett „Cuvée" steht, ohne eine spezifische Rebsorte zu nennen, bedeutet das, dass der Wein aus mindestens zwei verschiedenen Rebsorten oder Lagen zusammengestellt wurde. Die genaue Zusammensetzung muss in Deutschland nicht zwingend auf dem Etikett angegeben werden.
Was ist besser, Qualitätswein oder Kabinett?
Kabinett ist eine Unterklasse des Prädikatsweins und steht damit formal über dem einfachen Qualitätswein (QbA). Kabinett bezeichnet leichte, feingliedrige Weine mit niedrigem Alkohol und oft dezenter Restsüße, die aus vollreifen Trauben ohne Anreicherung (Chaptalisierung) gewonnen werden. „Besser" ist jedoch eine Geschmacksfrage - ein gut gemachter Qualitätswein kann einen schwachen Kabinett übertreffen.
Welche deutschen Promis machen eigenen Wein?
Zu den bekanntesten Beispielen zählen Jimi Blue Ochsenknecht mit seiner „Horizont"-Linie aus Rheinland-Pfalz, Günther Klum mit dem Weingut Güntherslay an der Mosel sowie das Gemeinschaftsprojekt „III Freunde" aus Rheinhessen. Das Weingut von Othegraven an der Saar, das mit der Schauspielerin Madeleine Tesch verbunden ist, gilt als eines der qualitativ überzeugendsten Promi-Projekte Deutschlands.
Sind Promi-Weine ihr Geld wert?
Das hängt stark vom jeweiligen Projekt ab. Weine, hinter denen ein ernsthaftes Partnerweingut steht und die fachlich begleitet werden, können ihr Geld wert sein - auch wenn der Preis durch den Marketingaufwand leicht erhöht ist. Reine Etikettenprojekte ohne önologische Substanz sind hingegen selten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unabhängige Bewertungen und ein Blick auf das Partnerweingut helfen bei der Einschätzung.
Vielleicht ist genau das der bleibende Eindruck nach diesem Geschmacks-Check: Deutsche Promi-Weine sind weder automatisch gut noch automatisch schlecht - sie sind ein Spiegel der Ernsthaftigkeit, mit der die beteiligten Persönlichkeiten und ihre Partnerweingüter an die Sache herangehen. Wer offen probiert und informiert kauft, entdeckt hier gelegentlich echte Überraschungen - und lernt dabei mehr über deutsche Weinregionen, als der Name auf dem Etikett zunächst verspricht.