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Prosecco/Cremant
Prosecco ist ursprünglich der Name einer alten Rebsorte aus Venetien. Ihren Namen hat die Rebsorte von einem gleichnamigen Dorf bei Triest (weit außerhalb des heutigen Anbaugebiets). Mit dem italienischen Adjektiv secco (trocken) hat der Name nichts zu tun. Bereits im Altertum war der Prosecco als vinum Pucinum hochgeschätzt.
Da der Wein den Namen einer Traubensorte trägt, könnte er grundsätzlich überall hergestellt werden. Jedoch nur Prosecco aus einer gesetzlich festgelegten Region um die Gemeinden Valdobbiadene und Conegliano dürfen den Status eines „DOC“-Prosecco bei Einhaltung vorgeschriebener Qualitätsstandards tragen. Weine, Perlweine und Sekte aus der gleichen Traube aus anderen Teilen Italiens dürfen nur die Bezeichnung „IGT“ tragen. (Wikipedia)
Als Crémant bezeichnet man seit dem 1. September 1994 Schaumweine mit der kontrollierten Herkunftsbezeichnung außerhalb der Champagne, die jedoch nach dem Champagnerverfahren hergestellt wurden. Vor diesem Zeitpunkt verstand man unter Crémant einen Champagner, der statt der üblichen 6 Bar Überdruck nur die gesetzliche Mindestforderung von 3,5 Bar erfüllte. Da der Begriff „Crémant“ nicht geschützt war, verwendeten ihn auch zusehends mehr Winzer außerhalb der Champagne. Um Missverständnisse zu vermeiden, gab man zu besagtem Datum den Besitzstand auf und verzichtete in der Champagne auf den Ausdruck Crémant. In der EG-VO Nr. 2333/92 (neu 310) wurden die Kriterien für die Herstellung von Crémant festgelegt. Eine neue Bezeichnung für den Champagner mit halbiertem Druck gibt es bisher noch nicht.
Bekannte Vertreter sind der Crémant d'Alsace aus dem Elsass, Crémant de Bordeaux aus dem Bordeaux, der Crémant de Bourgogne aus dem Burgund, der Crémant de Die, Crémant de Limoux, Crémant du Jura aus dem Jura und der Crémant de Loire aus dem Gebiet der Loire. Auch die besseren Schaumweine aus angrenzenden Ländern werden als Crémant bezeichnet. (Wikipedia)















